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Die Flüchtlingsfrage nach 1945 und heute. Ein Vergleich

Veröffentlicht am 26.04.2016

In den breiten Diskussionen zur aktuellen Flüchtlingsfrage sind drei Positionen auszumachen: Wir schaffen das, wie die Geschichte zeigt. Wir schaffen das so nicht, wie die Geschichte zeigt. Oder: Das ist nicht zu schaffen, wie die Geschichte zeigt. Allen drei Positionen ist eines gemein: Mit Verweis auf die Zuwanderungsgeschichte der Bundesrepublik werden Beispiele angeführt, die den jeweiligen Standpunkt untermauern sollen. Den Griff in die Geschichte nimmt Mathias Beer zum Anlass, um den oft angestellten Vergleich zwischen der Aufnahme der Flüchtlinge und Vertriebenen nach 1945 und der gegenwärtigen Flüchtlingsfrage einer systematischen Analyse zu unterziehen. Seine Schlussfolgerungen sind ernüchternd – für den Vergleich als solchen und für die Deutung der gegenwärtigen Flüchtlingsfrage.

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