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Archiv

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Als Kompetenzzentrum für den donauschwäbischen Bereich erfüllt das Archiv des Instituts (AIdGL) eine in der Gründungssatzung festgeschriebene Dokumentationsaufgabe. Es sorgt dafür, die archivalische Überlieferung der regionalen donauschwäbischen Gruppen als Teil des deutschen Kulturerbes und der Erinnerungskultur zu sichern, zu erhalten und der Wissenschaft und Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Bandbreite der verwahrten Formate reicht von Urkunden und Akten bis zu visuellen und elektronischen Informationsträgern, beginnend mit dem ausgehenden 17. Jahrhundert und bis in die Gegenwart.

In den Beständen des Archivs spiegelt sich nicht nur die historische Entwicklung der Donauschwaben, sondern auch jene des deutschen Südwestens. Ein Großteil der Unterlagen stammt von Verbänden, Vereinen und Privatpersonen und ist daher ein unentbehrlicher Speicher von Wissen und Erfahrung der deutschen Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Dabei bilden die über 70 Nachlässe den umfangreichsten Bestand.

Neben der Sicherung von Archivgut ist seine Bereitstellung für die Nutzung eine wesentliche Aufgabe des Institutsarchivs. Das AIdGL ist in mehrere Bestandsgruppen gegliedert:

  1. Einzelarchivalien
  2. Gemeinde-, Genossenschafts- und Vereinsakten
  3. Vorlässe und Nachlässe
  4. Sammlungen
  5. Historische Tonaufnahmen
  6. Registratur des IdGL

Die der Forschung zugänglichen verzeichneten Bestände umfassen rund 170 lfm. Hinzu kommen grob geordnete Bestände von ca. 300 lfm. Die bearbeiteten Bestände sind über den Verbundkatalog Kalliope, Findbücher im Pdf-Format wie auch klassische Findmittel (Verzeichnisse, Zettelkataloge) recherchierbar.

Seit 2011 ist das Archiv in einem in der Nauklerstraße 35 liegenden Magazin untergebracht. Die Einsicht des Archivmaterials erfolgt im Institutsgebäude.

Ansprechpartner

Dr. Karl-Peter Krauss Josef Wolf, M. A.

Literatur

Beer, Mathias

Das Archiv des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde. Entstehung - Bestände – Nutzung. In: Der Archivar. Mitteilungsblatt für deutsches Archivwesen 51 (1998), Sp. 679-683.