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BKM-Juniorprofessur

Die Juniorprofessur „Kultur und Geschichte des östlichen Europa im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt interethnische Beziehungen unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Minderheiten in Südosteuropa“ gründet sich auf eine Stiftungsinitiative des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) in Kooperation mit der Eberhard Karls Universität Tübingen. Sie ist am Institut für osteuropäische Geschichte und Landeskunde beheimatet, ist aber dem Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft und dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde gleichermaßen zugeordnet. Die Geschichte der deutschen Minderheiten in Südosteuropa wird mit innovativen Fragestellungen im breiteren historischen und kulturwissenschaftlichen Kontext erforscht und dargestellt. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der interethnischen bzw. interkulturellen Beziehungen und Wahrnehmungen, der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit, Migrationen sowie der Auswirkungen sozialer Wandlungsprozesse auf die deutschen Minderheiten.

Forschungsprojekt der BKM-Juniorprofessur

Die österreichisch-ungarische Verwaltung in Bosnien und Herzegowina (1878-1918): Erfahrungen in Herrschaft und Interkulturalität am Beginn der Moderne

Prof. Dr. Carl Bethke

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Laufende Promotionsprojekte

Mate Eichenseher
Interethnische Beziehungen und kulturelle Diversität in Südwestungarn am Beispiel der Porzellanmanufaktur Zsolnay um 1900 (2015-2017)

Matthäus Wehowski
„Vom Heiligen zum Nationalen?“ – religiöse Praktiken deutschsprachiger Katholiken in Oberschlesien und Slawonien (2015-2017)

Abgeschlossene Promotionsprojekte

Frank Bauer
Die Darstellung deutschsprachiger Minderheiten im Königreich Ungarn in Reiseberichten des 19. Jahrhunderts (2015)

Daniela Simon
Religion und Gewalt in Ostkroatien und Nordbosnien 1941-1945 (2015)