Ausschreibung eines Nachwuchsseminars für Studierende und Doktoranden

Veröffentlicht am 19.06.2019

Ausschreibung des Nachwuchsseminars für Studierende und Doktoranden

Die Neuordnung Südosteuropas nach dem Ersten Weltkrieg. Pläne, Umsetzung, Folgen

Belgrad, 31.10.2019

 

Termin und Zielgruppe

Das Seminar findet am Donnerstag, den 31. Oktober 2019, von 09.00-16:00 Uhr im Institut für neuere Geschichte Serbiens (Institut za noviju istoriju Srbije), Trg Nikole Pašića 11, 11000 Beograd (Serbien) statt. Leiter des Nachwuchsseminars sind Dr. Zoran Janjetović (Belgrad) und Dr. Wolfgang Kessler (Viersen). Es wendet sich an Studierende höherer Semester sowie Promovierende aller Disziplinen, insbesondere aus den Bereichen Geschichtswissenschaft, Geographie, Literaturwissenschaft und Empirische Kulturwissenschaft. Von Vorteil ist es, wenn sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits mit Fragen zur Geschichte dieses Raumes und dieser Epoche beschäftigt haben. Die Teilnahme an der sich anschließenden Tagung der KGKDS „Die Neuordnung Südosteuropas nach dem Ersten Weltkrieg. Pläne, Umsetzung, Folgen“ (31. Oktober bis 2. November 2019) wird erwartet.

Inhalt

Der Erste Weltkrieg markiert das Ende des langen 19. Jahrhunderts und steht zugleich am Anfang des kurzen 20. Jahrhunderts. Als Ergebnis des Ersten Weltkriegs ist die Raumordnung Südosteuropas grundlegend und nachhaltig verändert worden. Drei große Imperien, die Habsburgermonarchie, das Russische Zarenreich und das Osmanische Reich, waren verschwunden. An diesem Punkt setzt das Seminar an. Fokussiert auf Großrumänien, das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen sowie Ungarn fragt sie für das erste Jahrzehnt nach Kriegssende vergleichend nach den Folgen der neuen und zugleich fragilen Nachkriegsordnung in der Region, heruntergebrochen auf die Ebene der drei Staaten.

Solche zentralen Fragen werden im Rahmen des Nachwuchsseminars erörtert und vertieft. Dies erfolgt anhand von einschlägigen Texten, die als Reader zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist es, die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer anhand der drei Staaten mit den spezifischen Folgen der Nachkriegsordnung in diesem Raum vertraut zu machen. Darüber hinaus will das Seminar dazu beitragen, den Kontakt und den Austausch zwischen Studierenden unterschiedlicher Herkunft, Sprachen und Universitäten zu vertiefen.

Teilnahmevoraussetzungen

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar mit maximal 12 Nachwuchswissenschaftler/innen ist eine erfolgreiche Bewerbung. Interessierte werden gebeten, sich bis zum 30. Juli 2019 um eine Teilnahme am Seminar mit folgenden Unterlagen ausschließlich in elektronischer Form zu bewerben:

  • Motivationsschreiben (max. 2.500 Zeichen), in dem die Gründe für eine Teilnahme am Seminar erläutert werden und welche Voraussetzung die/der Bewerber/in mitbringt.
  • tabellarischer Lebenslauf mit vollständiger Anschrift, Email- und Postadresse.

Die Veranstalter übernehmen die Fahrtkosten (die Buchung der kostengünstigsten Variante wird erwartet!) der Teilnehmer/innen sowie die Kosten für die Unterkunft und für die Verpflegung vor Ort von Donnerstag, 31. Oktober bis Samstag, 2. November 2019 mittags (Abreisetag). Ein Unkostenbeitrag von 50.- € wird mit den Reisekosten verrechnet.  

Die Bewerbung ist an den Vorsitzenden der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa, Dr. habil. Mathias Beer, Mohlstraße 18, 72074 Tübingen, poststelle@idgl.bwl.de zu schicken. Hier erhalten Sie bei Bedarf auch weitere Informationen. Die ausgewählten Teilnehmer werden bis zum 5. August 2019 benachrichtigt und erhalten anschließend weitere Informationen und Unterlagen – auszuwertende Quellen, Programm – zur Vorbereitung des Seminars.