Jahrestagung der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa

Veröffentlicht am 25.09.2018

Jahrestagung der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa in Zusammenarbeit mit dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde und der Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts im südöstlichen Europa in Graz (Österreich), 20. bis 22. September 2018

Die internationale Tagung war der Thematik „Prosperität und Repräsentation. Wirtschaftlicher Aufschwung im Donau-Karpatenraum (1718-1918)“ gewidmet. Die 1718 in Passarowitz (Požarevac) geschlossenen Verträge zielten darauf ab, ein auf Frieden und Kooperation aufbauendes Verhältnis zwischen Donau- und Balkanraum einzuleiten. Daraus folgend kam es im 18. und 19. Jahrhundert zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung, von dem die Tagung wesentliche Phänomene multiperspektivisch und multidisziplinär beleuchtet hat. Die von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Harald Heppner (Graz) konzipierte und vom Vorsitzenden der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa, Dr. Mathias Beer (Tübingen), eröffnete Tagung war international besetzt. Die Referentinnen und Referenten sowie Moderatoren kamen aus Bulgarien, Griechenland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Serbien, Slowenien, Ungarn sowie aus Deutschland. Der Tagung vorgeschaltet war ein Seminar für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die auf der Grundlage von Quellen der Zeit, der Fragestellung der Tagung nachgegangen sind. Geleitet wurde es von den Professoren Harald Heppner und Kurt Scharr (Innsbruck).