Vortragsreihe: Das Ende des Ersten Weltkriegs und seine Folgen. Die Neuordnung im Donauraum nach 1918

Veröffentlicht am 12.09.2019

Das Ende des Ersten Weltkriegs ging mit tiefgreifenden politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen einher, die das Gesicht Europas grundlegend veränderten. Mehr noch, die Folgen des „Großen Völkerkriegs“ wirken sich noch heute aus. Im Spannungsbogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart werden in den einzelnen – historischen und literarischen – Veranstaltungen komplexe Einblicke in verschiedene Regionen des Donauraums gewährt.

Konzeption und Organisation
Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde
apl. Prof. Dr. Márta Fata
Dr. Olivia Spiridon

E-Mail:
Marta.Fata@idgl.bwl.de
Olivia.Spiridon@idgl.bwl.de

 

Kooperationspartner:
Balassi Institut. Ungarisches Kulturinstitut Stuttgart
Haußmannstraße 22, 70188 Stuttgart / Christophstr. 7, 70178 Stuttgart

Donauschwäbisches Zentralmuseum
Schillerstraße 1, 89077 Ulm

Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
Schlossstraße 92, 70176 Stuttgart

Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa
Goethestraße 63, 79100 Freiburg i. Br.

 

Donnerstag, 26.09.2019, 19 Uhr
Donauschwäbisches Zentralmuseum
Schillerstraße 1, 89077 Ulm

Galizien und Lemberg – Einblicke in die Gegenwart der Vergangenheit

Gespräch mit Prof. Dr. Beata Halicka, Universität Adam Mickiewicz, Poznań
Lesung mit Bernd Weltin: Texte zu Lemberg und Galizien
Moderation: Dr. Olivia Spiridon


Mittwoch, 2.10.2019, 18 Uhr
Haus der Heimat, Schlossstraße 92,
70176 Stuttgart, EG Großer Saal

Kaiser, Krieger, Heldinnen

Die Wiener Schriftstellerin Bettina Balàka spricht über die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs und liest aus ihrem Roman Eisflüstern und dem Essayband Kaiser, Krieger, Heldinnen
Moderation: Dr. Olivia Spiridon


Donnerstag, 10.10.2019, 19 Uhr
Donauschwäbisches Zentralmuseum
Schillerstraße 1, 89077 Ulm

Friedensvertrag ohne Befriedung

Podiumsdiskussion mit Dr. Dávid Ádám Ligeti, Veritas Intézet Budapest und Prof. Dr. Roman Holec, Philosophische Fakultät der Comenius-Universität, Bratislava
Moderation: apl. Prof. Dr. Márta Fata


Montag, 28.10.2019, 19 Uhr
Ungarisches Kulturinstitut
Haußmannstraße 22, 70188 Stuttgart

Gesellschaftliche Herausforderungen der neuen Staaten

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Gábor Egry, Leiter des Politikwissenschaftlichen Instituts, Budapest, und Prof. Dr. Bogdan Murgescu, Universität Bukarest
Moderation: apl. Prof. Dr. Márta Fata


Donnerstag, 28.11.2019, 18 Uhr
Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa
Goethestraße 63, 79100 Freiburg i. Br.

Nationalstaaten und Minderheiten

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Balázs Balogh, Leiter des Instituts für Ethnografie an der Ungarischen Akademie, Budapest, und Prof. Dr. József Liszka, Fachbereich Europäische Ethnologie an der Universität J. Selye, Komárno
Vortrag Dr. Anton Holzer: Die Zivilbevölkerung in Ostgalizien/Wolhynien unmittelbar nach dem Waffenstillstand an der Ostfront. Eine Fotoserie im Auftrag des österreichischen Kriegspressequartiers
Moderation: apl. Prof. Dr. Michael Prosser-Schell


Montag, 27.01.2020, 19 Uhr
Ungarisches Kulturinstitut
Christophstr. 7, 70178 Stuttgart

Die Donauschwaben zwischen Reorganisation und Neuorientierung

Podiumsdiskussion mit Dr. habil. Zoran Janjetović, Institut für Neuere Geschichte Serbiens, Belgrad, und Dr. habil. Zsolt Vitári, Universität Pécs
Moderation: apl. Prof. Dr. Márta Fata


Donnerstag, 6.02.2020, 18 Uhr
Universität Tübingen, Institut für osteuropäische Geschichte und Landeskunde
Hegelbau, Wilhelmstr. 36, 72074 Tübingen
Großer Übungsraum (R 28)

Konkurrierende Erinnerungen

Podiumsdiskussion mit Prof. Stephan Lehnstaedt, Touro College, Berlin und Dr. habil. Gergely Romsics, Historisches Institut der Ungarischen Akademie, Budapest Moderation: apl. Prof. Márta Fata, Prof. Dr. Klaus Gestwa
Lesung mit Georg Aescht, Publizist und Übersetzer, Bonn: Liviu Rebreanu Der Wald der Gehenkten (1922)
Moderation: Dr. Olivia Spiridon
Veranstaltung im Rahmen des Kolloquiums des Instituts für osteuropäische Geschichte und Landeskunde


Donnerstag, 5.03.2020, 19 Uhr
Ungarisches Kulturinstitut
Christophstr. 7, 70178 Stuttgart

Wahrnehmung und Deutung des Ersten Weltkriegs in der Literatur

Gespräch mit Prof. Dr. Magdolna Orosz, Eötvös-Loránd-Universität, Budapest
Lesung mit literarischen Texten aus dem Donauraum
Moderation: Dr. Olivia Spiridon