Ausschreibung des Nachwuchsseminars für Studierende und Doktoranden

Veröffentlicht am 17.05.2021

Fragen der Typologisierung der Stadt im Donau-Karpaten-Raum im langen 18. Jahrhundert

Im Bildungshaus Retzhof bei Leibnitz, Dorfstraße 17, 8435 Wagna (Steiermark, Österreich), 23.09.2021


Termin, Veranstalter und Zielgruppe

Das Seminar findet am Donnerstag, den 23.09.2021, von 09.00-16:00 Uhr statt. Es ist eine Kooperationsveranstaltung der KGKDS mit dem Bukowina-Institut, dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas und dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde. Geleitet wird das Seminar von Dr. Angela Ilić (München), Prof. Dr. Kurt Scharr (Innsbruck) und Prof. Dr. Harald Heppner (Graz). Es wendet sich an Studierende höherer Semester sowie Doktoranden aller Disziplinen, insbesondere aus den Bereichen Geschichtswissenschaft, Geographie, Literaturwissenschaft und Empirische Kulturwis-senschaft. Die Teilnahme an der sich anschließenden Tagung der KGKDS „Die Stadt als Fenster zu neuen Zeiten: Gesellschaftlicher Wandel im langen 18. Jahrhundert im Donau-Karpaten-Raum“ (23.-25.09.2021) wird vorausgesetzt.

Inhalt

In der Zeit zwischen dem späten 17. und frühen 19. Jahrhundert hat im Donau-Karpaten-Raum eine Reihe von Prozessen mit z. T. großer Nachhaltigkeit ihren Ausgang genommen (Integration in der Habsburgermonarchie, Zentralisierung, Säkularisierung, Industrialisierung usw.), von denen die Städte früher und stärker als der ländliche Raum erfasst wurden. Davon ausgehend fragt das Seminar nach

  • den Faktoren, die den Wandel eingeleitet haben,
  • den Indikatoren, anhand derer sich Veränderungen in den betreffenden Städten ablesen lassen, und
  • nach der Rolle, die den deutschsprachigen Bevölkerungsgruppen dabei zukam.

Die Teilnehmer*innen am Seminar erhalten im Vorhinein Literatur und Quellen zu jeweils einer Stadt mitsamt einer Checkliste übermittelt, mittels derer sie eine Seminararbeit zum Thema erstellen. Im Seminar am 23.09. werden die einzelnen Analysen vorgestellt und kritisch debattiert (Vormittag), ehe die Ergebnisse zu einer gemeinsamen Präsentation (Nachmittag) zusammengefügt werden. Diese wird im Rahmen der Tagung präsentiert. Darüber hinaus will das Seminar dazu beitragen, den Kontakt und den Austausch zwischen Studierenden und Doktoranden unterschiedlicher Herkunft, Sprachen und Universitä-ten zu vertiefen.

Teilnahmevoraussetzungen

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar mit maximal 12 Nachwuchswissenschaftler*innen ist eine erfolgreiche Bewerbung. Interessierte werden gebeten, sich bis zum 28. Mai 2021 um eine Teilnahme am Seminar mit folgenden Unterlagen ausschließlich in elektronischer Form zu bewerben:

  • Motivationsschreiben (max. 2.500 Zeichen), in dem die Gründe für eine Teilnahme am Seminar erläutert werden und welche Voraussetzung der/die Bewerber*in mitbringt
  • tabellarischer Lebenslauf mit vollständiger Anschrift, Email- und Postadresse

Die Veranstalter übernehmen die Fahrtkosten (die Buchung der kostengünstigsten Variante wird erwartet!) der Teilnehmer*innen sowie die Kosten für die Unterkunft und für die Verpflegung vor Ort von Donners-tag, 23.09. bis zum 26.09. Ein Unkostenbeitrag von 50€ wird mit den Reisekosten verrechnet.  

Die Bewerbung ist an den Vorsitzenden der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa, Dr. habil. Mathias Beer, Mohlstraße 18, 72074 Tübingen, poststelle@idgl.bwl.de zu schicken. Hier erhalten Sie bei Bedarf auch weitere Informationen. Die ausgewählten Teilnehmer*innen werden bis zum 11.06.2021 benachrichtigt und erhalten anschließend von den Leitern weitere Informationen und Unterlagen für die Vorbereitung auf das Seminar.