Erfolgreiche Kooperation

Veröffentlicht am 6 Nov 2019

Erfolgreiche Kooperation

Gemeinsam haben das Institut für Neuere Geschichte Serbiens, das IdGL und die Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa die Tagung „Die Neuordnung Südosteuropas nach dem Ersten Weltkrieg. Pläne, Umsetzung, Folgen“ ausgerichtet. Die internationale Konferenz in Belgrad fragte vergleichend nach den Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf die drei Nachbarstaaten Rumänien, Ungarn und Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen – einem Staat, der sein Territorium mehr als verdoppelte, einer der zwei Drittel seines Territoriums verlor und ein neu entstandener Staat. Dabei standen unterstützt von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der drei Länder und fokussiert auf das erste Nachkriegsjahrzehnt die Folgen der Pariser Vorortverträge, die innenpolitische Entwicklung, die Minderheitenfrage und die Außenpolitik und die Verflechtungen in diesen Bereichen der drei Staaten im Mittelpunkt. Es war ein ertragreicher wissenschaftlicher Dialog, der zur Überwindung der nationalstaatlichen Perspektiven sowie zur Vernetzung der Forschung auf dem Gebiet beigetragen hat.

Die Leiter der drei kooperierenden Institute Prof. Reinhard Johler, Dr. Mile Bjelajac, Dr. habil. Mathias Beer (v.l.n.r.)